Miriam Makeba im Alter von 76 Jahren gestorben

Die „Stimme Afrikas“, Miriam Makeba, ist tot. Die Sängerin aus Südafrika starb im Alter von 76 Jahren nach einem Herzinfarkt in einem Krankenhaus in Italien, nachdem sie dort auf einem Anti-Mafia-Konzert aufgetreten war. Weltruhm erlangte Miriam Makeba durch ihren Song Pata Pata und durch ihr Engagement gegen die Apartheid in ihrer afrikanischen Heimat.

Von ihren Fans wurde die 1932 in der Nähe von Johannesburg geborene Miriam Makeba auch liebevoll Mama Afrika genannt. Und obwohl sie lange Jahre im Exil fernab Afrikas verbrachte, lag ihre Heimat ihr bis zuletzt immer am Herzen. Makeba kämpfte vehement gegen Unrecht und Rassendiskriminierung durch das südafrikanische Regime, was ihr viel Respekt und Auszeichnungen aus aller Welt einbrachte. So gewann Miriam Makeba unter anderem den schwedischen Polar Music Prize, der auch als inoffizielle Variante des Nobelpreises für Musik gilt und vom schwedischen König verliehen wird.

In seinem Nachruf auf Makeba nannte Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela die Sängerin „Südafrikas First Lady des Gesangs“. Nkosazana Dlamini-Zuma, die Außenministerin von Afrika, würdigte die Künstlerin als „eine der größten Sängerinnen unserer Zeit“.