Tintenherz – am 18. Dezember neu im Kino

Am 18. Dezember entführt New Line Cinema die Kinobesucher erneut in eine fremde Welt: Dann erwecken die Macher der Herr der Ringe-Filme nämlich Bücher zum Leben! Mit Tintenherz, der Verfilmung des Bestseller-Romans von Cornelia Funke, ist auch in diesem Kino-Winter wieder magische Unterhaltung mit Star-Besetzung geboten.
Mittlerweile ist es ja schon fast zur Tradition geworden, dass im Winter die Kino-Welt ganz im Zeichen großer Fantasy-Blockbuster steht. Nach Harry Potter, Herr der Ringe und der Goldene Kompass ist es nun die Tintenwelt-Trilogie, die auf der Leinwand die Besucher in ihren Bann ziehen soll.
Im September 2003 erschien Tintenherz, der erste Roman der Serie. Im Jahr 2005 folgte der Nachfolger Tintenblut. 2007 wurde die Trilogie mit Tintentod abgeschlossen. Die Geschichte dreht sich um den Buchbinder Mortimer Folchard, auch kurz Mo genannt. Mo besitzt eine besondere Gabe: Allein durch Vorlesen kann er fiktive Figuren zum Leben erwecken und in die Wirklichkeit holen. Diese Fähigkeit wird ihm zum Verhängnis, als er seiner Frau Theresa aus dem Buch Tintenherz vorliest. Die Figuren, die zum Leben erweckt werden, entführen Theresa in die so genannte Tintenwelt, eine mittelalterliche Parallelwelt. Gemeinsam mit seiner Tochter Meggie, die dieselbe magische Fähigkeit von ihrem Vater geerbt hat, macht sich Mo auf den Weg, seine Frau aus den Fängen des bösen Capricorn und seinen Helfern zu befreien. Unterstützt wird Mo dabei von zahlreichen Fabelwesen und dem geheimnisvollen Staubfinger.
Die Tintenwelt-Reihe mauserte sich, ähnlich wie J.K. Rowlings Harry Potter, zu einem internationalen Erfolg: Neben einer Gesamtauflage von rund 10 Millionen Büchern kann Cornelia Funke den amerikanischen Children’s Book Sense Preis, den Rattenfänger-Literaturpreis, den Corine Internationaler Buchpreis und weitere Auszeichnungen ihr Eigen nennen. Zum Schreiben kam die 1958 in Dorsten in Nordrhein-Westfalen geborene ausgebildete Diplom-Pädagogin über Umwege. Neben ihrer Arbeit als Erzieherin absolvierte Cornelia Funke ein Studium der Buchillustration an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg. Während sie Bilder für Kinderbücher entwarf, fing sie an, selbst Geschichten speziell für Kinder und Jugendliche zu schreiben. Neben Texten für die Kinderserie Siebenstein brachte sich Cornelia Funke im Jahr 2000 das erste Mal mit ihrem Roman Herr der Diebe in der deutschen Literaturwelt ins Gespräch. Das Buch konnte sich auch in den USA erfolgreich in den Bestsellerlisten halten.
Das Buch Tintenherz ist für Cornelia Funke übrigens nicht die erste Erfahrung mit einer Literaturverfilmung. Die in Deutschland gedrehte Kinofilm-Reihe Die wilden Hühner ist bei jugendlichen Kino-Besuchern schnell zum Dauerbrenner avanciert.
Auch Tintenherz hat gute Chancen, beim Publikum zum Erfolgshit zu werden. Bereits die Besetzung der Hauptfiguren klingt sehr vielversprechend. Als Hauptfigur Mo konnte Brendan Fraser gewonnen werden, der bereits einige filmische Erfahrung mit Fantasy-Wesen vorweisen kann: Als Richard O’Connell kämpfte er im Film die Mumie gegen ägyptische Untote. Brenden Fraser inspirierte Cornelia Funke, als sie Mo schuf. Daher sei er von Anfang an ihre Wunschbesetzung gewesen, wie die Autorin mitteilte. Ebenfalls als Veteran fantastischer Filme kann Andy Serkis bezeichnet werden, der den bösen Capricorn verkörpert: Serkis hauchte dem digital animierten Gollum in Herr der Ringe Leben ein.

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