Die Geschichte vom Brandner Kaspar

Der Tod steht ihm gut: neuer Film mit Michael Bully Herbig

Michael Bully Herbig liebt originelle Rollen: Ob als Schlossgespenst Hui Buh, tapferer Indianer, Mr. Spock oder als digital animierte Königin Lissi – Bully ist immer für eine Überraschung gut! Jetzt kehrt der Comedian, der mit der Bullyparade auf Prosieben bekannt geworden ist, auf die Leinwand zurück: Und zwar als der Tod in der Verfilmung des bayerischen Volksstücks Die Geschichte vom Brandner Kaspar.

Die Filmvorlage Der Brandner Kaspar und das ewige Leben von Kurt Wilhelm aus dem 19. Jahrhundert erzählt die Geschichte vom armen Schlosser Brandner Kaspar, der eines Tages auf den „Boandlkramer“ trifft. Diese auch unter dem Namen „Tod“ bekannte Gestalt soll Kaspar in den Himmel holen, doch dieser denkt noch gar nicht ans Sterben. Mit einem Trick – er macht den Boandlkramer betrunken und betrügt ihn beim Kartenspiel – ergaunert sich Kaspar 21 weitere Lebensjahre. Als jedoch seine Enkelin stirbt und der Tod Brandner Kaspar einen Tag lang das himmlische Paradies zeigt, beschließt dieser, auf seine Lebenszeit zu verzichten und gleich im Himmel zu bleiben.

Unter der Regie von Joseph Vilsmaier, der mit den Filmen Bergkristall oder Comedian Harmonists große Erfolge feierte, kommt das Volksstück nun in die deutschen Kinosäle. Neben Bully Herbig als Boandlkramer ist auch Franz Xaver Kroetz als listiger Brandner Kaspar mit von der Partie. Somit verspricht der Film eines der deutschen Highlights des Kino-Herbstes zu werden.