Die Wilden Hühner und das Leben: Cornelia Funkes Küken werden erwachsen

In der Pubertät kann es einem gar nicht schnell genug gehen mit dem Erwachsenwerden. Doch ehe man sich versieht, fängt der Ernst des Lebens an und man wäre doch noch gerne etwas länger Kind. Davon können die Wilden Hühner Sprotte, Frieda, Melanie, Wilma und Trude auch ein Lied singen.

In Die Wilden Hühner und das Leben, der dritten Verfilmung von Cornelia Funkes Roman-Serie, hat es die Mädchen-Gang nicht mehr mit den üblichen Pubertäts-Sorgen zu tun. Die Wilden Hühner sind fast erwachsen und haben jetzt die gleichen Sorgen wie die „Großen“.

Eigentlich hat jedes der „Hühner“ vor der großen Abschluss-Klassenfahrt allen Grund zur Freude. Doch die Freude wird schnell getrübt: Sprottes Freund Fred will mehr als nur Küssen und geht fremd; Melanie glaubt, von ihrem Freund Willi schwanger zu sein. Auch das Lehrerpaar Rose und Grünbaum steht vor einer Beziehungskrise. Zu allem Überfluss werden die Alt-Hühner auch noch von einer Nachwuchsbande genervt, die sich frech die Wilden Küken taufen.

„Vielleicht ist es das, was wir lernen müssen, wenn wir erwachsen werden: wir können nichts festhalten.“ Zu dieser reifen Erkenntnis kommen die Wilden Hühner im Laufe des Filmes.
Gemeinsam mit Cornelia Funke, die bei der Gestaltung des Streifens mithalf, hat Regisseurin Vivian Naefe es in Die Wilden Hühner und das Leben dennoch geschafft, die Entwicklung der Charaktere und das Erwachsenwerden mit einem Augenzwinkern zu betrachten. Das macht den Film laut Kino-Zeit.de zu „einer amüsanten und gleichzeitig tiefsinnigen, altersübergreifenden Unterhaltung“.

Die Wilden Hühner und das Leben läuft ab dem 29.01.2009 in den deutschen Kinos.