„Dampfnudelblues“ – der neue Provinzkrimi von Rita Falk

DampfnudelbluesSo ein Vierfachmord ist ganz schön anstrengend – vor allem wenn er sich in einem beschaulichen 1000-Seelen-Dorf ereignet und ab sofort jeder noch so unschuldig anmutende Bürger unter Mordverdacht steht.

Diese Erfahrung musste auch Polizist Franz Eberhofer im letzten Provinzkrimi von Rita Falk, „Winterkartoffelknödel“, machen.

Auch in „Dampfnudelblues“, dem neuen Roman der Landshuter Autorin, wird Franz Eberhofer keine Verschnaufspause gegönnt. Denn ein ominöser Fremder bedroht den örtlichen Schuldirektor Höpfl. „Stirb, du Sau!“ hat er plakativ mit roter Farbe an die Hauswand des Rektors gepinselt.

Was Franz Eberhofer zunächst für eine Bagatelle hält, entpuppt sich schnell als ernstzunehmendes Verbrechen, als Direktor Höpfl plötzlich spurlos verschwindet und wieder mal das ganze Dorf kopfsteht.

„Dampfnudelblues“ – freche Schnauze mit baierischem Dialekt

Ein Verbrechen im beschaulichen Niederbayern – was auf den ersten Blick nicht nach einer spannenden Kriminalgeschichte aussieht, entpuppt sich vor allem dank des lockeren Schreibstils von Rita Falk schnell als Lesespaß der besonderen Art. Denn Rita Falk schreckt in „Dampfnudelblues“ nicht davor zurück, den baierischen Dialekt in all seiner charmanten Skurrilität auszureizen.

Doch für alle, die des Baierischen nicht mächtig sind, gibt es Entwarnung. Am Ende des Provinzkrimis befindet sich nämlich ein Glossar, in dem alle Ausdrücke genau erklärt werden.

Und wem während des Lesens regelmäßig das Wasser im Mund zusammenläuft, weil Oma Eberhofer Ihren Franz mal wieder mit zahlreichen kulinarischen Leckereien verwöhnt, der darf sich besonders freuen. Denn neben dem Glossar befindet sich im Buch auch eine Rezeptsammlung mit dem Besten aus Omas Küche. So wird das echt-bayerische Landleben nicht nur im Roman sondern auch in Ihrer Küche zelebriert.