„Blut und Silber“: Krieg, Verrat und eine starke Frau

Sabine Ebert: Blut und SilberDeutschland, im Jahre 1296: Der despotische Herrscher König Adolf von Nassau möchte das sächsische Freiberg mit voller Wucht überrennen und erobern. Die reiche Silberstadt wäre eine lukrative Trophäe für ihn. Die Bewohner Freibergs möchten ihre Stadt nicht kampflos aufgeben und widersetzen sich den Streitkräften. Unter Ihnen Änne, eine Nachfahrin der berühmten Hebamme Marthe. Gemeinsam mit Weggefährtin Sibylla zieht Änne in den Kampf gegen Verrat und Machtgier…

Sabine Ebert setzt mit Blut und Silber ihre grandiose Serie historischer Romane fort. Im Mittelpunkt der Geschichte steht diesmal die tapfere Änne und nicht mehr Hebamme Marthe, die Heldin der ersten Mittelalterromane Das Geheimnis der Hebamme, „Die Spur der Hebamme“ und „Die Entscheidung der Hebamme“. Fans der Serie erwartet also diesmal eine neue Hauptfigur statt eines vertrauten Gesichtes. Dafür finden auch Neueinsteiger sofort den Zugang zum „Sabine Ebert-Kosmos“.

„Es war wie ein riesiges Geschichtspuzzle. Die Zusammenhänge um das geplante riesige Königsland in Mitteldeutschland, um das es eigentlich geht, sind kaum bekannt, obwohl dies ein Wendepunkt für das künftige Deutschland vom Patrikularstaat zur Zentralgewalt hätte sein können“. Für Weltbild  berichtete Sabine Ebert ausführlich über die Arbeit an ihrem neuen Buch„Blut und Silber“.

Wichtig war Sabine Ebert vor dem Schreiben der eigentlichen Geschichte, die historischen Hintergründe für die Rahmenhandlung genau zu recherchieren. „Wie auch bei meinen vorangegangenen Romanen vertiefte ich mich zunächst nicht nur in die historischen Abläufe – soweit überliefert – und Biografien der historischen Persönlichkeiten, sondern ebenso in die Begleitumstände jener Zeit“, sagt die Bestsellerautorin.

Genau wie bei den Vorgängerwerken ist Sabine Ebert auch im vierten Band „Blut und Silber“ die perfekte Mischung aus historischen Fakten und einer fesselnden Geschichte gelungen. „Niemand kann genau wissen, wie es damals im Einzelnen abgelaufen ist. Aber wenn der Leser sagt: ‚So könnte es gewesen sein‘, und sich bei all dem auch noch gut unterhalten fühlt, dann habe ich mein Ziel erreicht“.