Ziemlich beste Freunde – Ein Kinoereignis für Jung und Alt

Die französische Filmkomödie „Ziemlich beste Freunde“ von Olivier Nakache und Éric Toledano läuft nun schon seit sagenhaften drei Monaten in den deutschen Kinos. Der Film startete am 5.Januar in Deutschland und katapultierte sich schon am ersten Wochenende auf Platz 2 der Kinocharts, nach dem nächsten Wochenende dann konkurrenzlos auf Platz 1. „Ziemlich beste Freunde“ ist die Verfilmung der Autobiographie des französischen Champagnerherstellers Philippe Pozzo di Borgo, der nach einem Paragliding-Unfall querschnittsgelähmt ist.

„Ziemlich beste Freunde“ – Inhalt:

Nach seinem Unfall sucht der wohlhabende Philippe einen neuen Pfleger. Der Senegalese Driss ist eigentlich gar nicht an dem Job interessiert, bewirbt sich nach seiner Haftstrafe aber dennoch, da er sonst keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld hat. Wider Erwarten sagt Philippe die lockere und unbeeindruckte Art des Kleinkriminellen jedoch zu und Driss bekommt die Stelle auf Probe.

Nach und nach lernen sich die beiden besser kennen und Driss versucht alles, um dem gelähmten wider Lebensfreude zu vermitteln. Trotz ihrer Lebensumstände, die unterschiedlicher nicht sein könnten, freunden sich die beiden an. Philippe führt Driss in Kunst und klassische Musik ein, Driss versucht dafür, seinen verwitweten Arbeitgeber mit dessen Brieffreundin zu verkuppeln.

Als Driss’ Familie ihn braucht, muss er Philippe verlassen. Er findet einen neuen Job als Kurierfahrer. Philippe versinkt währenddessen ohne seinen Freund wieder in Depressionen. Als seine Haushälterin daraufhin Driss kontaktiert, kehrt er zurück, um Philippe zu helfen.

Am Ende des Films sieht man dann noch einen kurzen Ausschnitt mit dem echten Philippe und seinem Pfleger Abdel Sellou.

„Ziemlich beste Freunde“ – Fazit:

„Es gibt nicht viele Filme, aus denen man gleichzeitig tief bewegt und fröhlich grinsend herauskommt. ‚Ziemlich beste Freunde‘ schafft diese Balance – man ist berührt von der Geschichte, den Schicksalen, besonders dem des Hauptdarstellers, und gleichzeitig bringt der Film einen zum Lachen. In allen Facetten: breites Lachen, sich Ausschütten, vergnügtes Juchzen, eher verhaltenes Kichern und auch eher peinlich berührtes, wenn der Humor sehr schwarz wird.“
– Andrea Beu: n-tv

Millionen Kinogänger auf der ganzen Welt können sich nicht irren: „Ziemlich beste Freunde“ ist ein grandioser Film, dem der Spagat zwischen humorvoller Unterhaltung und einer anrührendem Schicksalserzählung ganz wunderbar gelingt.

Die DVD zum Film erscheint leider erst im September, ganz Ungeduldige können sie aber selbstverständlich schon vorbestellen. Außerdem kann man natürlich sowohl das Buch zum Film, als auch die wahre Geschichte von Abdel Sellou, „Einfach Freunde„, kaufen.

 

 

Autorin: +Lisa Öxler

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    Ein Gedanke zu „Ziemlich beste Freunde – Ein Kinoereignis für Jung und Alt“

    1. Ziemlich beste Freunde ist ein toller Film für den perfekten Abend. Es macht um so mehr Spaß ihn mit Freunden anzuschauen. Mit viel Humor und Liebe wird über das Leben zweier Menschen berichtet die unähnlicher kaum sein könnten. Zu recht schafft es dieser Knüller in die Herzen so vieler Menschen.
      Ich kann Ziemlich beste Freunde nur weiterempfehlen, wie ich es auch auf meinem Blog http://beste-filme-schauen.de/ bereits getan habe.
      Anschauen! 😉

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