
Mit ihrem Roman „Rückflug zu verschenken“ feierte Bestsellerautorin Gaby Hauptmann bereits einen großen Erfolg. Nun erscheint mit „Ticket ins Paradies“ der ersehnte Fortsetzungsroman. Hier erfahren wir mehr über die taffe Clara, die ihren untreuen Mann verließ um auf Mallorca ein neues Leben zu beginnen.
Zur Geschichte von „Ticket ins Paradies“:
Clara Flockheimer, sechsunddreißig Jahre alt und promovierte Kunsthistorikerin, will mit ihrer vierjährigen Tochter Katie ihr Leben auf Mallorca verbringen. Mit Andres, dem charmanten, leidenschaftlichen Koch, dessen Restaurant Clara mit ihren Ideen zu neuer Blüte verhelfen soll, wohnen sie direkt am Meer. Doch Andres scheint nur noch Augen für Maria José zu haben, der verführerischen Köchin seines neuen Restaurants – das sieht Clara sich natürlich nicht lange mit an…
Gaby Hauptmann, die als freie Journalistin und Autorin in Allensbach am Bodensee lebt, hat mit Romanen wie (mehr…)
Viel bewegt sich auf See, der Trend in der Kreuzfahrtbranche geht von der klassisch gediegenen Kreuzfahrt hin zu immer neueren, moderneren und gigantischeren Schiffen, wie beispielsweise der Freedom of the Seas der amerikanischen Reederei Royal Caribbean.
Was schön ist, dass auch in dieser Zeit ein wenig klassisches erhalten bleibt. Das Buch Die Königinnen der Meere besinnt sich ganz auf die Werte der traditionellen Kreuzfahrt. Der Autor Ingo Thiel entführt den Leser in die prachtvolle Welt der ehrwürdigen Kreuzfahrt und nimmt ihn mit auf eine Zeitreise durch die 170-jährige Geschichte der Reederei Cunard Line, die heute vor allem durch ihr Flaggschiff Queen Mary 2 bekannt ist.
Die Recherche ist äußerst gründlich und geht von den ersten Einsätzen reiner Transatlantik-Liner von Europa in die Neue Welt über die Kriegseinsätze im ersten und zweiten Weltkrieg sowie im Falklandkrieg bis zu aktuellen Ereignissen, wie den triumphalen Anläufen der Queen Mary 2 im Hamburger Hafen, die mehr als eine halbe Million Menschen ans Ufer der Elbe lockten. Eine Vielzahl stimmungsvoller Bilder rundet das liebevoll aufgebaute Bild der prachtvollen Kreuzfahrtwelt ab. Ein Muss für alle Kreuzfahrt-Interessierten, Schiffsliebhaber und Meer-Begeisterten.
Unser Verlag schrieb zu unserem Buch “Go Crazy” als Werbetext:
“Moorschnorcheln in Wales, Kuhfladenlotto in Schwaben oder die Tomatina in Spanien: In ganz Europa gibt es viele wunderbar-schräge Veranstaltungen zu entdecken. Go Crazy nimmt die Leser mit auf die Reise zu den absolut verrücktesten Events Europas”
Die drei Beispiele in diesem Text zeigen noch nicht einmal zur Hälfte, wie völlig durchgedreht sich unser kleines Europa gebärden kann. So konnten wir nicht an uns halten, auch entsprechend immer lustigere Texte zu schreiben. Deshalb wurde aus dem ursprünglich geplanten Reiseführer eher eine Bestandsaufnahme der kollektiven Verrücktheiten, die sich kaum in Worte fassen lasen. Eine völlig harmlose Kinderveranstaltung wie die Meisterschaft im Puh-Stöckchen spielen (Einen Stock von einer Brücke in einen Bach fallen lasse, auf die andere Seite der Brücke laufen und schauen, wessen Stock zuerst hervorkommt) wird absurd, wenn die Teilnehmer in Mannschaftsstärke aus Australien, Pakistan und Neuseeland in Oxford anreisen. Wer ist so wahnsinnig, einen Wettbewerb im Schienbeintreten zu veranstalten? Wer spielt Fußball im Sumpf oder im Tiefschnee? Geht’s noch?
Wir haben sehr gelacht beim Ausprobieren und auch beim Schreiben des Buches. Denn der Wahnsinn hat Methode: je absurder und schmutziger eine Tätigkeit, desto mehr feiert unser inneres Kind seine Auferstehung und darf wieder zweckfrei einfach spielen. Wir haben bei allen 70 Veranstaltungen im Buch darauf geachtet, dass es jedem möglich ist, selber teilzunehmen. Das ist zwar unterschiedlich einfach und manchmal sehr anstrengend, aber immer prinzipiell machbar. Trotzdem soll das Buch in erster Linie unterhalten und Spaß machen. Wer sich inspiriert fühlt, kann auch viele Dinge einfach mal selbst ausprobieren (Handywerfen, Schneetango, Schneckenspucken…), ohne dafür gleich halb Europa zu durchqueren.
Wir wünschen jedenfalls allen Lesern wenigstens so viel Spaß, wie wir ihn beim Schreiben hatten!
Wolfram Denzer & Ralf Prestenbach
Auf der Homepage zum Buch Go Crazy! sind weiterführende Informationen sowie Termine zur Mulitmedialmitmachlesung zu finden.
Afrika. Dabei hat man sofort unendlich weite Savannen vor einer untergehenden blutroten Sonne vor Augen. Afrika bietet eine unglaubliche Vielfalt an atemberaubenden Naturszenarien, von kargen Steppen, in denen Löwen und Elefanten das Sagen haben, bis hin zum tropischen Dschungel.
In der neuen ZDF-Reisedokumentation „Mein Herz schlägt in Afrika“ beschreibt der schwedische Krimi Autor Henning Mankell, warum er im Jahr 1986 seine skandinavische Heimat Stockholm gegen das südostafrikanische Mosambik getauscht hat. Berühmt ist Mankell für seine Romane um Kommissar Kurt Wallander geworden.
Während in Büchern wie „Mittsommermord“ oder „Der Chinese“ die südschwedische Kleinstadt Ystad und die kühle Atmosphäre Skandinaviens im Mittelpunkt stehen, hat Henning Mankell sich für eine gänzlich andere Arbeitsumgebung entschieden. Jetzt nimmt Mankell das ZDF und den Zuschauer mit auf eine Reise quer durch einen Kontinent, in dem die Extreme unterschiedlicher nicht sein können. Reiseziele von „Mein Herz schlägt in Afrika“ sind unter anderem Senegal, Uganda, Malawi und Mosambik. (mehr…)
Der 23. April ist ein geschichtsträchtiger Tag im Bereich der internationalen Literatur. Er ist sowohl Todestag des spanischen „Don Quijote“-Schriftstellers Miguel de Cervantes († 1616 in Madrid) als auch von Großbritanniens legendärem Dramatiker und Dichter William Shakespeare († 3. Mai 1616 in Stratford-upon-Avon), der durch Stücke wie „Romeo und Julia“ sowie „Sommernachtstraum“ zu Weltruhm gelangte.
In Katalonien hat der 23. April ebenfalls eine hohe kulturelle Bedeutung. Zum Gedenken an den Schutzheiligen Kataloniens, St. Georg, werden an diesem Tag traditionell Rosen und Bücher verschenkt. Dem Mann kommt dabei die Ehre zu Teil, seiner Liebsten eine Rose zu überreichen. Sie im Gegenzug verschenkt ein Buch.
Die UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization, zu deutsch: Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur) hat diesen kulturellen Brauch im Jahr 1995 zum Anlass genommen, den 23. April ganz dem Medium Buch zu widmen. Jedes Jahr wird seitdem in vielen Ländern weltweit der „Welttag des Buches“ gefeiert. (mehr…)

“Autoren, die so lesenswerte Bücher schreiben wie Daniel Kehlmann, haben wir nicht viele.” Wenn ein junger Nachwuchsautor solch ein Lob wie von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) bekommt, dann kann er sich wirklich glücklich schätzen.
Daniel Kehlmann hat frischen Wind in die deutsche und internationale Literaturszene gebracht. Die Londoner Zeitung The Guardian nennt ihn “einen der subtilsten und zugleich witzigsten Schriftsteller im Europa der Gegenwart” und sein Roman “Die Vermessung der Welt” entwickelte sich zu einem echten Welterfolg: In 40 Sprachen übersetzt, verkaufte sich das Buch etwa 1,5 Millionen Mal.
Während sein Werk “Die Vermessung der Welt” eine interessante Interpretation der Biografien zweier großer Naturforscher, Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß, lieferte, geht Daniel Kehlmann in seinem aktuellen Roman “Ruhm” neue Wege.
In neun Episoden stellt Kehlmann das Leben von Personen in der heutigen Gesellschaft dar. Dabei können die Individuen, die Daniel Kehlmann dem Leser vorstellt, nicht unterschiedlicher sein: Eine Krimi-Autorin, ein berühmter Schriftsteller, eine alte Dame und ein einsamer Internet-Blogger sind nur einige der Protagonisten.
“Fiktion und Nichtfiktion sollen sich verbinden, bisweilen bis zur Ununterscheidbarkeit”, resümiert die Frankfurter Rundschau. Die Einzelepisoden verbinden sich im Laufe der Handlung zu einem großen Ganzen. Dabei spielt Daniel Kehlmann geschickt das Spiel zwischen Realität und Fiktion.
Insgesamt stellt “Ruhm” keine leichte Kost für den Leser dar. Daniel Kehlmann liefert aber eine ambitionierte Sicht auf die “Wirren des Alltages”.
„Mir geht es wie Johanna von Orléans: Eines Tages sind meine Romanfiguren da. Ich höre ihre Stimmen.“
Im Interview zu ihrem neuen Buch Alles Glück kommt nie (Hanser Verlag) gibt die französische Erfolgsschriftstellerin Anna Gavalda jetzt ganz persönliche Einblicke in ihre Arbeit. Die Autorin des Bestsellers Zusammen ist man weniger allein, der Millionen Leser in vielen Ländern verzaubert hat, lebt bei Paris, wo sie Literaturwissenschaft studierte und als Journalistin arbeitet.
Ihr neuer Roman Alles Glück kommt nie dreht sich um den Architekten Charles Balanda, einen modernen Geschäftsmann: ständig auf Achse, permanent im Stress, ein Arbeitstier. „Als Helden wollte ich einen Mann, der viel arbeitet, der pausenlos auf Reisen ist, der sich selbst vollkommen entfremdet ist“, charakterisiert Gavalda ihren Protagonisten. Charles geordnetes Leben gerät aus den Fugen, als er eines Tages einen Brief erhält mit der Nachricht: „Anouk ist tot“. Diese drei Worte konfrontieren ihn mit seiner Vergangenheit, die er lange verdrängt hatte. Auf der Reise zurück in seine Jugend begegnet er schließlich sich selbst - und seiner großen Liebe.
“Anna Gavalda ist für mich die wunderbare Welt der Amelie zum Lesen” schrieb eine Rezensentin in der Zeitschrift BRIGITTE. Trotz ernster Themen schafft es Anna Gavalda erneut, den ganz besonderen Zauber der französischen Lebensart einzufangen und liefert damit eine gute Lektüre für trübe Nachmittage.
Internetmedienhändler erweitert Serviceangebot zum Fest
Nur noch wenige Tage bis Weihnachten und noch immer nicht alle Weihnachtsgeschenke? Kein Problem mit den Geschenkefindern auf Weltbild.de. Damit finden jetzt alle rechtzeitig zum Fest das Richtige für ihre Lieben. Der neue Service auf Weltbild.de hält jede Menge Geschenk-Tipps und -Ideen für Jung und Alt, für kleines und großes Geld und für jeden Geschmack bereit. Mit den Geschenkefindern für Bücher, Spielwaren sowie „Geschenke, Trends und Lifestyle” geht Schenken ab sofort schnell, einfach und komfortabel. In nur drei Schritten ist das richtige Weihnachtsgeschenk gefunden. So lassen sich zum Beispiel Spielwaren gezielt nach Alter des Kindes, Interessensschwerpunkt oder Preiskategorie auswählen. Buchfreunde finden Lesestoff für jeden Anlass, zu jedem Thema und für jede Zielgruppe. (mehr…)
„Liege ich in Führung in diesem Spiel, das Leben heißt? Ich denke schon, zumindest knapp.“ Fast schon philosophisch zeigt sich Reiner Calmund im Vorwort zu seiner Biografie Fußballbekloppt. Offenherzig und launig, wie man es von ihm gewohnt ist, plaudert der 60-jährige ehemalige Fußballmanager von Bayer 04 Leverkusen über sein Leben und natürlich das runde Leder, das sein Leben fast 30 Jahre lang beschäftigt hat – und auch heute noch beschäftigt.
Neben seinem Aufstieg bei Leverkusen kann der Leser auch die vielen Privaten Seiten „Callis“, wie er liebevoll von seinen Anhängern genannt wird, kennen lernen. „Ich wollte der Öffentlichkeit den anderen Reiner Calmund zeigen, den, der nicht in der Zeitung steht oder aus der Glotze schaut. Den Sohn, Enkel, Messdiener und Akkordeonspieler, den Soldaten, Halbwaisen, Vater, Freund und Ehemann“, schreibt Calmund hierzu im Vorwort seines neuen Buchs.
Man nennt es auch den „vergessenen Sinn“: Unser olfaktorisches System, mit dem wir Gerüche aufnehmen und verarbeiten, ist das am meisten unterschätzte Sinnesorgan. Die menschliche Nase kann etwa 10.000 verschiedene Gerüche unterscheiden. Wir können ein einziges Milligramm des Knoblauch-Duftstoffs Methylmercaptan aus 25 Millionen Kubikmetern Luft „herausriechen“ – fünfmal so viel, wie in die größte freitragende Halle der Welt passt.
Der Geruchssinn ist sehr eng mit unserem Gefühlssystem verbunden. Gerüche wecken oft Erinnerungen in uns, die schon sehr lange zurück liegen, und können sehr starke Emotionen auslösen. Es ist zum Beispiel viel schwerer, üblen Gestank zu ertragen als Lärm oder erschreckende Bilder. Angenehme Gerüche dagegen lösen Wohlbefinden und Sympathie aus – die Grundlage für die Parfümindustrie.
Der Einfluss des Geruchssinns ist oft sehr subtil. Um einen Geruch wahrzunehmen, reicht ein Fünfzigstel der Konzentration aus, die wir brauchen, um den Geruch benennen zu können. Manche Gerüche, die so genannten Pheromone, nehmen wir überhaupt nicht bewusst wahr. (mehr…)