Wer hätte gedacht, dass aus einem Soapstar aus Australien eine der erfolgreichsten Sängerinnen der letzten Jahrzehnte wird? Was mit der TV-Sendung „Neighbours“ in den 80ern begann, geht 2010 mit Kylie Minogues elftem Studioalbum „Aphrodite“ in die nächste, vielleicht sogar letzte, Runde.
Kylie Minogue: Der lange Weg zur „Aphrodite“
Alles begann ganz harmlos mit einer Dauerwelle und einem süßen Minirock. So sang sie 1988 „I should be so lucky“ und stürmte damit weltweit die Charts. Im Laufe der darauffolgenden Jahre versuchte sich Kylie Minogue, mehr oder weniger erfolgreich, in verschiedene Rollen des Musikbusiness einzufinden.
Anfang der 90er wurden dann die ersten Songs von ihr für Remixe entdeckt und eroberten die Clubszene – „Dance-Kylie“ war geboren.
Nach einigen Jahren der Selbstfindung und mehreren mäßigen Singles gelang Kylie Minogue 1999 dann ihr fulminantes Comeback mit den goldenen Hotpants, die inzwischen sinnbildlich für ihre kometenhafte Rückkehr ins Pop-Business stehen. Seitdem hält sie sich in den Charts wie kaum eine andere.
„Aphrodite“: Ein Album über Liebe und Lebensfreude
So verwundert es auch nicht, dass Kylie auf ihrem neuen Album „Aphrodite“ vor allem ihrer inneren Tanzgöttin Platz zur Entfaltung bietet. Schon die erste Single „All The Lovers“ gewährt einen Einblick in die Euphorie, die sich thematisch in allen Songs von „Aphrodite“ wiederfindet.
Insgesamt ist auffällig, dass es keine Balladen auf dem neuen Album gibt. „Aphrodite“ klingt wie eine Hommage an das Image, das mit Kylie Minogue verbunden wird: Das australische Showgirl, das mit ihrer Power die ganze Welt zum Tanzen bringt. Da liegt der Gedanke auch nahe, dass es sich bei diesem Album um Kylies letzte CD handeln könnte.
Darauf angesprochen, ob „Aphrodite“ ein würdiger Abschluss für ihre Karriere wäre, erklärte sie im Interview mit „Popjustice“:
„Ja, sicherlich. Schließlich ist es voller Freude und Energie. Das Album ist wie ein Konzentrat der wichtigsten Meilensteine meiner musikalischen Karriere.“
Bleibt für Kylie-Fans also nur zu hoffen, dass die Sängerin auch in Zukunft noch lange nicht genug davon hat, Popgeschichte zu schreiben.
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