
“Autoren, die so lesenswerte Bücher schreiben wie Daniel Kehlmann, haben wir nicht viele.” Wenn ein junger Nachwuchsautor solch ein Lob wie von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) bekommt, dann kann er sich wirklich glücklich schätzen.
Daniel Kehlmann hat frischen Wind in die deutsche und internationale Literaturszene gebracht. Die Londoner Zeitung The Guardian nennt ihn “einen der subtilsten und zugleich witzigsten Schriftsteller im Europa der Gegenwart” und sein Roman “Die Vermessung der Welt” entwickelte sich zu einem echten Welterfolg: In 40 Sprachen übersetzt, verkaufte sich das Buch etwa 1,5 Millionen Mal.
Während sein Werk “Die Vermessung der Welt” eine interessante Interpretation der Biografien zweier großer Naturforscher, Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß, lieferte, geht Daniel Kehlmann in seinem aktuellen Roman “Ruhm” neue Wege.
In neun Episoden stellt Kehlmann das Leben von Personen in der heutigen Gesellschaft dar. Dabei können die Individuen, die Daniel Kehlmann dem Leser vorstellt, nicht unterschiedlicher sein: Eine Krimi-Autorin, ein berühmter Schriftsteller, eine alte Dame und ein einsamer Internet-Blogger sind nur einige der Protagonisten.
“Fiktion und Nichtfiktion sollen sich verbinden, bisweilen bis zur Ununterscheidbarkeit”, resümiert die Frankfurter Rundschau. Die Einzelepisoden verbinden sich im Laufe der Handlung zu einem großen Ganzen. Dabei spielt Daniel Kehlmann geschickt das Spiel zwischen Realität und Fiktion.
Insgesamt stellt “Ruhm” keine leichte Kost für den Leser dar. Daniel Kehlmann liefert aber eine ambitionierte Sicht auf die “Wirren des Alltages”.
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Hallo,
danke, dass du mein Blog in deinem Artikel verlinkt hast, aber bin ich denn wirklich so einsam?
Seltsame Dinge habe ich schon in der Tat erlebt, aber sowas würde nicht in mein Blog gehören.
Kommentar: Alex – 30. Januar 2009 um 19:40