Falco Biographie: Horst Bork erzählt „die Wahrheit“

Falco: Die WahrheitRock me Amadeus, „Der Kommissar“ oder „Vienna Calling“ – Falco hat mit seinem ungewöhnlichen Musikstil Meilensteine der Popmusik geschaffen. Die Falco Biographie „Die Wahrheit“, die jetzt erschienen ist, lüftet einige der letzten Geheimnisse um den exzentrischen Popstar.

Der gebürtige Wiener Hans Hölzl, der am 6. Februar 1998 bei einem tragischen Unfall ums Leben kam, hat das Unglaubliche geschafft und als erster deutsprachiger Künstler die Spitze der amerikanischen Billboard-Charts erobert.

Manager Horst Bork erzählt in der neuen Falco Biographie „die Wahrheit“ über Falco, den er als Hans Hölzl im Wiener Untergrund kennen lernte und durch seine Karriere begleitete.

„Man sieht ja an den Plattenverkäufen, dass Falco ein Dauerthema ist. Es beschäftigt die Leute bis heute – wie er gelebt hat, wie er gestorben ist, was er hinterlassen hat“, erklärte Bork im Interview mit der Süddeutschen Zeitung.

In vielen Einzelepisoden, die Horst Bork mit Falco erlebt hat, zeigt die Biographie „Die Wahrheit“, wie schwierig es sein konnte, mit dem Weltstar zusammenzuarbeiten. Ein Millionenvertrag mit dem britischen Plattenboss Richard Branson zum Beispiel scheiterte, weil der Sänger nach langen Partynächten nicht in der Lage war, zu fliegen.

Neben der Falco Biographie können Fans des Sängers mit dem markanten „Wiener Schmäh“ nun auch auf CD Einblicke in dessen musikalisches Erbe bekommen. „The Spirit never dies“ ist das Ergebnis intensiver Recherchearbeiten von Horst Bork. Der Manager begab sich auf die Suche nach verloren geglaubten Aufnahmen (u.a. der Song „Jeanny Teil 3“) – und wurde fündig.

„Falco hat bis zu seinem Tod noch viele Sachen ausprobiert, man kann das als Orientierungslosigkeit interpretieren, aber er hat halt seine Grenzen ausgelotet. Das Leben hat er sich ja immer sehr schwer gemacht, auch mit seiner Kunst“, lautet das Resümé Horst Borks zu der Falco Biographie, die so einmalig wie tragisch ist.

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