Das neue Buch von Spaniens Erfolgs-Autor Carlos Ruiz Zafón
„Es sind vier Tore zu einem Labyrinth, in dessen Mitte sich der Friedhof der vergessenen Bücher befindet“.
Man könnte meinen, dieser Satz stammt aus einem Fantasy-Roman à la Harry Potter oder Tintenherz. Weit gefehlt. Die mysteriösen vier Tore sind vier Bücher, die Carlos Ruiz Zafón schreiben möchte. Sein Erstling, Der Schatten des Windes, hat Leser auf der ganzen Welt in seinen Bann gezogen und dem spanischen Autor rund zehn Millionen verkaufter Exemplare beschert. Carlos Ruiz Zafóns zweiter Roman Das Spiel des Engels ist auf gutem Weg dahin, ein ebenso durchschlagender Erfolg zu werden: In Spanien rissen die Leser den Buchhändlern das Buch förmlich aus den Händen – knapp 600.000 verkaufte Bücher sind für Spanien ein neuer Landesrekord.
Die Geschichte von Das Spiel des Engels hat mit dem ersten Roman nichts zu tun, spielt sich aber ebenfalls in Barcelona ab. Protagonist David Martí schlägt sich als wenig erfolgreicher Schriftsteller in der katalanischen Metropole durch, bevor man ihm ein Angebot macht, von dem jeder Autor nur träumt: Das „Buch aller Bücher“ zu schreiben. Was zunächst traumhaft klingt, entpuppt sich aber als Auftakt zu einer Geschichte voller dunkler Geheimnisse.
Wie bereits bei Schatten des Windes schafft es Carlos Ruiz Zafón, auch in seinem aktuellen Roman den düsteren und zugleich faszinierenden Charme Barcelonas einfangen. Für die Focus-Redaktion ist der neue Erfolgsroman des Autors „düsterer, verrätselter, mysteriöser – und ambitionierter als sein Vorgänger“. Wer aber auf massentaugliche Fantasy-Unterhaltung hofft, der sei vorgewarnt: Das Spiel des Engels ist alles andere als leichte Kost. „Das Buch stellt Fragen. Es zwingt den Leser dazu, sich eine Interpretation zu erarbeiten“, so Carlos Ruiz Zafón.
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