„So schön wie hier kann‘s im Himmel gar nicht sein! – Tagebuch einer Krebserkrankung” heißt das Buch von Christoph Schlingensief, mit dem der Regisseur und Künstler derzeit die Öffentlichkeit bewegt.
In der ARD-Talkshow „Beckmann“ offenbarte Christoph Schlingensief Einblicke in sein Leben mit der tückischen Krankheit Lungenkrebs. Vor der erschütternden Diagnose habe er die ersten drei Wochen an eine Pilzinfektion geglaubt, berichtet der Aktionskünstler. In den 90er Jahren moderierte Schlingensief Sendungen auf VIVA und MTV. 2004 sorgte er mit seiner „Wagner-Rallye“ und der Oper „Mea Culpa“ in Wien für Furore.
Christoph Schlingensief drehte in den 80er und 90er Jahren einige Filme wie „Mutters Maske“ oder „Tunguska – Die Kisten sind da“ und stellte mit „Talk 2000“ und „Freak Stars 3000“ seine Entertainer-Qualitäten unter Beweis. Dabei ist Christoph Schlingensief als Künstler für seine eigensinnige Art schon immer sehr kontrovers diskutiert worden.
Bei Reinhold Beckmann traf Christoph Schlingensief auf Elke Heidenreich. Das Treffen war für beide etwas Besonderes, denn Elke Heidenreich hat im Jahr 2002 das gleiche Schicksal wie Christoph Schlingensief ereilt: Auch sie erkrankte an Lungenkrebs. Als sie von Christoph Schlingensiefs Schicksal erfuhr, habe sie ihn „immer wieder mit einer SMS, Telefonaten oder einem Brief” beigestanden, erzählte Schlingensief im Gespräch mit Reinhold Beckmann. In der Sendung sahen beide sich das erste Mal persönlich.
Informationen zum Thema Lungenkrebs finden Betroffene und Angehörige beim Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums. Die “Stiftung zur Förderung der Früherkennung des Lungenkrebses” befasst sich im Speziellen mit dieser Erkrankung.
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