Das Jahr 2008 war im wahrsten Sinne des Wortes „vielseitig“: Viele neue Bücher sorgten für Lesespaß, Spannung oder Skandale – wie Charlotte Roches Roman Feuchtgebiete, der sich in den Bestseller-Listen wochenlang auf Platz 1 hielt.
Das Buch-Jahr 2008 war auch ein Jahr der großen Fortsetzungs-Romane. Neben dem lang ersehnten dritten Roman der Eragon-Saga, Die Weisheit des Feuers, setzte auch Ken Follett sein großes Epos die Säulen der Erde mit seinem Buch Die Tore der Welt fort. Harry Potter Fans wurden zwar nicht mit einer neuen Episode aus dem Leben des berühmten Zauberlehrlings belohnt. Autorin J.K. Rowling überraschte ihre Fans aber dennoch mit dem Märchenbuch Die Märchen von Beedle dem Barden.
Mit einem bewegenden Roman über das Ende der DDR berührte Uwe Tellkamp mit seinem Buch Der Turm die Leser. Seine Geschichte über eine Krankenschwester und einen Arzt, die im Dresden der 1980er Jahre ihre Flucht aus der Republik planen, wurde mit dem Deutschen Buchpreis 2008 ausgezeichnet.
Weiteres Highlight des Lesejahres 2008 ist die Dokumentation Gomorrha des 29-jährigen italienischen Journalisten Roberto Saviano. Der in Neapel geborene Saviano nennt sein Buch selbst eine Reise in das Reich der Camorra. Präzise und ungeschönt beschreibt Roberto Saviano das System der Mafia Camorra.
Für seinen Mut erntete Saviano in Italien viel Kritik und muss seitdem rund um die Uhr bewacht werden. Die Neue Zürcher Zeitung lobte Gomorrha als „eine gelungene Mischung aus Faktentreue und literarischer Brillanz“.
Das Jahr 2009 startet mit ein paar interessanten Buch-Neuerscheinungen:
Unter anderem legt Daniel Kehlmann seinen neuen Roman Ruhm vor. Kehlmann feierte seinen Durchbruch mit Die Vermessung der Welt, einer Art Doppelbiografie über die Forscher
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