„Eine erfolgreiche Frau klappt zusammen“, steht auf dem Einband zum neuen Buch Brief an mein Leben. Miriam Meckel ist eine sehr erfolgreiche Geschäftsfrau und hatte bisher eigentlich kaum Zeit, über ihr eigenes Leben nachzudenken.
Miriam Meckel war Regierungssprecherin beim Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, später Staatssekretärin für Europa, Internationales und Medien und hat im Jahr 2005 einen Ruf an die Professur für Corporate Communication an die Universität St. Gallen erhalten.
Dann „kam der Crash“, wie Redakteurin Sandra Kegel von der Frankfurter Allgemeinen über die Kommunikationswissenschaftlerin schreibt, die mit ihrem Buch „Brief an mein Leben“ auf ein gesellschaftliches Problem aufmerksam macht. Miriam Meckel hat sich nach einen Zusammenbruch in eine Klinik im Allgäu zurückgezogen und angefangen, das Buch „Brief an mein Leben“ zu schreiben, um ihre Erfahrungen mit dem Burnout zu verarbeiten und festzuhalten.
„Ständig müssen wir uns auf Neues einstellen, sei es durch das Internet, die Globalisierung oder durch Bedrohungen wie die Finanzkrise“, beschreibt Miriam Meckel die Problematik, warum viele Menschen in die Burnout-Falle geraten. Ihre Schlussfolgerung verrät die 42-jährige in einem Spiegel-Interview: „Das Leben lässt sich nicht in funktionale Scheibchen teilen“.
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Ich glaube fast, dass Stress und Burnout die meist unterschätzten Bedrohungen für die Gesundheit eines Menschen sein können.
Kommentar: Jens – 31. März 2010 um 10:35