Über 5 Jahre wurde an „Ars Sacra“ gearbeitet. Für das bebilderte Meisterwerk zur christlichen Kunst wurden acht Experten für Kunstgeschichte aus aller Welt versammelt, die die passenden Hintergrundinformationen zu den opulenten Bildern im Buch lieferten.
Herausgeber Rolf Toman beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit kunst- und kulturhistorischen Themen.
In Zusammenarbeit mit dem Fotografen Achim Bednorz verlieh er dem Projekt „Ars Sacra“ ein Gesicht: Sie bereisten zahlreiche europäische Länder, wie Italien, Irland oder Polen, um dort über 800 beeindruckende Neuaufnahmen der dortigen christlichen Kunstwerke zu machen.
Insgesamt wurden 100 Fotoreisen unternommen, für die rund 150.000 Kilometer Reisestrecke zurückgelegt wurden.
Die Kombination aus Wort und Bild macht „Ars Sacra“ zu einer kunstgeschichtlichen Dokumentation, die fachlich fundiert und trotzdem unterhaltsam und lesbar ist. Begeben Sie sich auf die Spuren von 1700 Jahren christlicher Geschichte: Vom Frühchristentum bis zur Gegenwart.
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Bei allen positiven Aspekten verwundert doch Einiges, z.B. fehlt die Erwähnung erstrangiger christlicher Kunstwerke, wie Michelangelos Pieta im Petersdom, Rembrandts religiöse Werke werden überhaupt nicht genannt, und bei Raffaels Transfiguration ist nicht nur ein äußerst mangelhaftes Foto verwandt worden(offenbar eines von vor deren Restaurierung, welche über 30 Jahre zurück liegt), sondern ein ebenso alter nicht mehr relevanter Text mit heute als falsch geltenden Angaben. Außerdem werden manche Kunstwerke (z.B. Rubens`Kreuz-abnahme) nur per Ausschnitt gezeigt. Zur angemessenen Orientierung des Lesers fehlt hier der Gesamteindruck (zusätzliches kleines Foto hätte schon genügt). Bei der Auswahl der Reproduktionen hat man manchmal den Eindruck, es sei nicht genügend darüber nachgedacht worden (Zeitdruck .wegen des Weihnachtsgeschäftes?).Leider gibt es neben hervorragenden Reproduktionen auch viele schlechte, die dem Anspruch des Werkes nicht gerecht werden.
Kommentar: Dieter Kupferschmidt – 15. November 2010 um 13:38