„Mir geht es wie Johanna von Orléans: Eines Tages sind meine Romanfiguren da. Ich höre ihre Stimmen.“
Im Interview zu ihrem neuen Buch Alles Glück kommt nie (Hanser Verlag) gibt die französische Erfolgsschriftstellerin Anna Gavalda jetzt ganz persönliche Einblicke in ihre Arbeit. Die Autorin des Bestsellers Zusammen ist man weniger allein, der Millionen Leser in vielen Ländern verzaubert hat, lebt bei Paris, wo sie Literaturwissenschaft studierte und als Journalistin arbeitet.
Ihr neuer Roman Alles Glück kommt nie dreht sich um den Architekten Charles Balanda, einen modernen Geschäftsmann: ständig auf Achse, permanent im Stress, ein Arbeitstier. „Als Helden wollte ich einen Mann, der viel arbeitet, der pausenlos auf Reisen ist, der sich selbst vollkommen entfremdet ist“, charakterisiert Gavalda ihren Protagonisten. Charles geordnetes Leben gerät aus den Fugen, als er eines Tages einen Brief erhält mit der Nachricht: „Anouk ist tot“. Diese drei Worte konfrontieren ihn mit seiner Vergangenheit, die er lange verdrängt hatte. Auf der Reise zurück in seine Jugend begegnet er schließlich sich selbst - und seiner großen Liebe.
“Anna Gavalda ist für mich die wunderbare Welt der Amelie zum Lesen” schrieb eine Rezensentin in der Zeitschrift BRIGITTE. Trotz ernster Themen schafft es Anna Gavalda erneut, den ganz besonderen Zauber der französischen Lebensart einzufangen und liefert damit eine gute Lektüre für trübe Nachmittage.
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