Fans des verschrobenen Kommissars, dessen Fälle sich im beschaulichen Allgäu ereignen, kommen jetzt wieder voll auf ihre Kosten. Wer schon vom Überraschungserfolg „Milchgeld“ und seinen Nachfolgern „Erntedank, „Seegrund“ und „Laienspiel“ begeistert war, wird auch am neuesten Teil der Erfolgsserie nicht vorbei kommen. Doch auch für Neueinsteiger ist der fünfte Fall des Kommissars ein echtes Lesevergnügen und spannend bis zum Schluss.
Denn in „Rauhnacht“ wird Kluftinger sogar der Urlaub vermiest: In einem Allgäuer Berghotel will er nur mal wieder entspannen, bis ihm ein ermordeter Hotelgast einen Strich durch die Rechnung macht. Der Urlaub entwickelt sich nach und nach zum rätselhaften Kriminalfall, der noch zusätzlich an Dramatik gewinnt, als das Hotel durch einen Lawinenalarm von der Außenwelt abgeschnitten wird. Kommt Kluftinger dem Mörder trotz widriger Umstände auf die Schliche?
Woher kommt die Inspiration für „Rauhnacht“ und die anderen Erfolgskrimis?
Hinter dem Dauererfolg der Krimireihe rund um Kommissar Kluftinger steckt das Autorenduo Volker Klüpfel und Michael Kobr, die sich thematisch auf ein simples Geheimrezept stützen: Verbrechen sollen nicht mehr länger nur vor spektakulären Großstadtkulissen stattfinden, sondern ganz bewusst im Idyll des Landlebens. Trotzdem versuchen die beiden, nicht pauschal in ein Genre gedrängt zu werden. Dazu Volker Klüpfel: „Wir sind uns ja nicht mal sicher, ob man unsere Bücher überhaupt als Krimis bezeichnen kann. Aber irgendeine Schublade braucht es halt.“ Wer nicht genug bekommt vom frechen Charme der beiden Autoren, wird auch an folgendem Interview seine Freude haben, das anlässlich der Veröffentlichung von „Rauhnacht“ geführt wurde: www.spiegel.de
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