Nicht nur Stefan Raab, auch Heike Makatsch hat ihre Fernsehkarriere beim Musik-Sender VIVA begonnen. Als schrilles Girlie mit bunten Haaren tobte Makatsch durchs Musikprogramm der 90er Jahre.
Schaut man sich aktuelle Bilder und Szenen ihres neuesten Kinofilms „Hilde“ an, dann kann man sich gar nicht mehr vorstellen, dass es sich um dieselbe Heike Makatsch handelt.
Fast könnte man meinen, die junge Hildegard Knef selbst steht auf der Bühne und trägt zum ersten Mal ihr legendäres Chanson „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ vor. Sowohl von der rauchig-sinnlichen Stimme als auch vom Aussehen her ähnelt Heike Makatsch „der Knef“ auf verblüffende Weise.
Den aufmerksamen Kino-Zuschauer überrascht das Gesangstalent von Heike Makatsch nicht allzu sehr: Im Film „Männerpension“ sang Makatsch bereits eine überraschend gute Cover-Version des Klassikers „Stand by your Man“ von Tammy Wynette. Überraschend deshalb, weil Makatsch bis dato noch nie gesanglich in Erscheinung getreten ist.
Für ihre aktuelle Rolle im Kinofilm Hilde hat Makatsch noch einmal über ein Jahr lang Gesangsunterricht erhalten.
Mit ihrer Rolle als junge Hildegard Knef beweist Heike Makatsch einmal mehr ihr großes schauspielerisches Talent und setzt ihren Weg in die Riege großer deutscher Schauspieler konsequent fort.
Dabei wusste Heike Makatsch vor ihrer Rolle eigentlich nicht sonderlich viel über Hildegard Knef, wie sie im Gespräch mit Focus Online verriet. Sie habe sie „aus den Talkshows der 80er- und 90er-Jahre als ältere Dame mit großer Brille und viel Schminke“ gekannt, so Makatsch.
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