Aufatmen bei der Final Fantasy-Gemeinde! Endlich ist die 13. Version dieses wahrhaft epischen Spiels erschienen. Und die Warterei hat ein Ende. Die hat sich allerdings gelohnt. Final Fantasy XIII macht nochmals einen riesigen Sprung nach vorn in Sachen Spieldichte, Grafik und taktischen Kämpfen. Und da sind Sie mittendrin und nicht nur dabei!
Der Planet Pulse ist die Spielwelt der gesamten Menschheit. Und über allem schwebt Cocoon, geschaffen von einem Fal’Cie-Gott namens Orphan. Den Einwohnern ist es strengstens verboten, in die Nähe der Planetenoberfläche zu kommen. Das stört den Spieler (und natürlich die von ihm gesteuerten Charaktere) so sehr, dass in Final Fantasy 13 natürlich kräftig gefochten wird. Und das auf höchstem Niveau! Alle Gegner sind sichtbar – und dadurch unangenehme Überraschungen nahezu ausgeschlossen. Klassische Action mixt sich mit taktischen Möglichkeiten einer Mehr-Stufen-Aufteilung. Und ganz genial ist das Paradigmen-System: Der Spieler kann seine Helden ganz spontan und nach Bedarf durch verschiedene Archetypen ersetzen – und so ist er dann plötzlich Heiler, Tank oder Magier. Einfach genial. FFXIII hat das ausgefeilteste Kampfsystem in der Geschichte der Rollenspiele.
Und wie sieht FFXIII nun aus? Ein kleiner geschichtlicher Rückblick sei erlaubt: Als die Games-Schmiede Square 1987 am Rande des Ruins stand, entschied sich der Präsident von Square, Hironobu Sakaguchi, dafür, beim gerade erschienen DragonQuest ein paar Ideen »aufzunehmen«. Das erfolgsversprechende Konzept von DragonQuest sollte übernommen und ausgebaut werde. Die Entwickler konzentrierten sich voll auf das Projekt – das Schicksal der Firma hing davon ab – und gaben dem Spiel den Namen Final Fantasy. Final, weil es der letzte Versuch war, die Firma zu retten und Fantasy weil es ein Fantasy-Spiel werden sollte. Dass dieser Kraftakt erfolgreich war, kann die FF-Gemeinde nur bestätigen. Schon damals überzeugt Final Fantasy mit Spielwitz und Grafik.
Wobei wir wieder beim aktuellen FFXIII wären: Die genutzte Crystal Tools Grafikmaschine liefert Grafik und Spielerlebnis von unglaublich konturenscharfer Kino-Qualität! Und auch der Sound kann voll überzeugen. Squares Haus- und Hofmusikant Nobuo Uematsu konzentriert sich (wenn man der Gerüchteküche glauben darf) schon auf FFXIV. Stattdessen sorgt der Komponist Masashi Hamauzu für eine wahre akustische Offenbarung: Das ist Filmmusik!
Übrigens: Wie lange hat man Spaß an FFXIII? Lange. Wohl 60 Stunden braucht der gewiefte Spieler, bis er FFXIII voll erkundet hat. Man kann das Spiel allerdings immer wieder spielen. So gut ist es. Und wieder spielen…
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